45 neue Plätze – Übergangslösung nutzen und Kita Heuweg sanieren!

Seit 2019 laufen die Planungen für eine Sanierung und einen Anbau bei der städtischen Kita Heuweg. Es sollen 30 zusätzliche Plätze geschaffen werden. Anfangs war mit rd. 1,2 Mio. EUR Baukosten geplant worden. Inzwischen sind die geschätzten Kosten auf rd. 4,0 Mio. EUR gestiegen. Bezogen auf die Anbaukosten würde ein Kitaplatz 115.000,- EUR kosten. Diese Ausgaben pro Platz sind sehr hoch. Bei anderen Anbauplanungen wird mit rd. 50.000,- EUR kalkuliert.

Alternativen sind daher zu prüfen. Dies muss zügig passieren, um nicht weitere Zeit zu verlieren. Die Kita-Kinder sind auch schon in ihr Übergangsquartier in der Förderschule gezogen. Die SPD hat daher bei den Haushaltsberatungen im Finanzausschuss hierzu einen Antrag gestellt. Dieser Antrag wurde beschlossen.

Die SPD schlägt vor:
Im Sozialausschuss sollen die aktuellen Planungen und die Kostenschätzungen vorgestellt werden. Auf dieser Grundlage kann diskutiert werden, wie mit dem Anbau bei der Kita Heuweg weiter verfahren werden soll. Darzustellen ist auch, wie eine Sanierung der Kita Heuweg zeitnah mit vertretbaren Kosten und mit einer Qualitätsverbesserung für die Kinder und Erzieherinnen umsetzbar wäre.
Ebenso soll geprüft werden, ob die Räume am Förderzentrum dauerhaft als Kita genutzt werden können. Diese Räume sind bereits für eine Kitanutzung umgebaut worden und könnten – gegebenenfalls nach weiteren Baumaßnahmen – an die Kita Regenbogen angegliedert und dauerhaft genutzt werden. Die Räumlichkeiten sind für 45 Kinder ausgelegt.  Nach Auszug der Kinder in die sanierte Kita Heuweg könnten somit 2024 weitere 45 Plätze (statt 30 Plätze in einem Anbau der Kita Heuweg) in Geesthacht zur Verfügung stehen. Die Investitionen für die Zwischenlösung wären auch nicht vergeblich.

Der beschlossene SPD-Antrag im Wortlaut:

Die SPD beantragt:

Die Ausbringung eines Sperrvermerks im Haushaltsplan 2023 beim Produkt 365040 – 094000 „Kindergarten Heuweg – Erweiterungsbau“ (Investitionen) mit folgender Maßgabe:

  • Die geplante Maßnahme wird im Sozialausschuss zeitnah mit den aktuellen geschätzten Kosten – aufgeschlüsselt nach funktionalen Komponenten der Anbauplanung – vorgelegt und erläutert.
  • Die Verwaltung wird beauftragt die Kosten und Umsetzbarkeit einer „Sanierung des Bestandsgebäudes“ zu prüfen und ebenfalls zeitnah im Ausschuss vorzustellen.
  • Die Verwaltung wird beauftragt, parallel zu prüfen und im Sozialausschuss zu berichten, ob und wie die Zwischen-/Übergangslösung im Förderzentrum beim Familienzentrum Regenbogen zügig zu einer endgültigen nachhaltigen Erweiterung der Kita bzw. des Familienzentrums Regenbogen ausgebaut werden kann. Hierfür ist ebenfalls eine Kostenschätzung vorzulegen.
  • Über die Entsperrung der Mittel entscheidet der Hauptausschuss. Der Sozialausschuss spricht eine Empfehlung aus.