Auf Erkundungstour – SPD und ADFC!

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Zu einer „Erkundungstour“ per Rad trafen sich Mitglieder der Geesthachter SPD-Fraktion und des Geesthachter ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club). „Wir haben uns gefreut, dass Vertreter des ADFC uns aus ihrer Sicht einige neuralgische Punkte des Fahrradfahrens in Geesthacht, aber auch umgesetzte Verbesserungen zeigen mögen.“ freute sich Organisatorin Christine Backs, stellvertretende Vorsitzender der SPD-Fraktion. Sie konnte auch Bürgermeister Olaf Schulze als Mitradelnden begrüßen. Mit von der Partie vom ADFC waren der Vorsitzende Ekkehard Gertig, Hans-Hermann Wulff – auch Vorsitzender des Umweltbeirats – sowie Jürgen Ziemer. Von der SPD waren neben Christine Backs mit dabei: Karla Rohde, Hicran Hayik-Koller, Lukas Franke, Werner Flindt und die Fraktionsvorsitzende Petra Burmeister.

Angefahren wurde zunächst der Parkplatz an der Post mit der unübersichtlichen Situation für Radfahrende und Fußgänger. Lob gab es für die Initiative des Bürgermeisters, den Platz zu überplanen.

Weiter ging es zur Einmündung Heuweg/Spandauer Straße.  Hier hat sich seit Wegfall des Zebrastreifens und neuer Wegführungen wenig verbessert. Sowohl beim Abbiegen als auch beim Queren der Einmündung bestehen schlechte Sichtverhältnisse. „Das konnten wir beobachten, als eine Radfahrende Familie mit Kindern versuchte, über die vorfahrtsberechtigte Straße zu kommen. So sieht es auch für Fußgänger aus.“ bemerkte Lukas Franke, für die SPD im Umweltausschuss.  Bürgermeister Schulze versprach, einige Anregungen aus der Diskussion mitzunehmen und zu prüfen. „Insgesamt ist die Situation für Fußgänger und Radfahrende in der Spandauer Straße sehr gefährlich geworden. Viel zu schmale Fuß- und Radwege und die am Straßenrand parkenden LKW sorgen für Unübersichtlichkeit und Gefahr, auch bei Ausfahrten. Hier ist es nicht mit kleinen Verbesserungen getan, das wird ein Mammutprojekt, diese zu verbessern.“ äußerte Petra Burmeister.

Lob gab es am Schleusenkanal für die neue Wegführung. „Es fehlt allerdings noch eine Ausschilderung. Und wir könnten uns auch vorstellen, den Aussichtsbereich an der Schleuse freundlicher und informativer zu gestalten.“ erläuterte Hans-Hermann Wulff. Bürgermeister Schulze berichtete, dass die Ausschilderung in Arbeit ist und die Wegweiser demnächst angebracht werden. Die Anregungen für den Aussichtsbereich an der Schleuse versprach er mitzunehmen. Er wies allerdings darauf hin, dass auch das Wasser- und Schifffahrtamt mitzureden hat.

Gelobt wurde die neue Wegführung direkt in die Innenstadt über Dünenstraße und Schillerstraße, auch wenn noch die Ausschilderung fehlt. Nach gut 90 Minuten waren sich alle Teilnehmenden einig – das machen wir wieder. Jetzt soll aber zunächst die AG Radverkehr tagen, deren Auftaktsitzung Anfang des Jahres auch der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen war.