Radweg an der Elbe – zu teuer für Geesthacht!

Mit schwarz-grüner Mehrheit hat der Kreistag auf seiner letzten Sitzung beschlossen, endlich den Radweg entlang der Elbe von Geesthacht, Einmündung Fährstraße bis Krümmel zu bauen. „Die schwarz-grüne Kreistagsmehrheit fordert allerdings für diesen Radweg einen hohen Preis. Die Stadt Geesthacht soll nach Teilsanierung die komplette K 63 als Gemeindestraße in die Unterhaltungspflicht übernehmen. Das lehnen wir als SPD und als Geesthachter Kreistagsabgeordnete ab.

Wo kommen wir eigentlich hin, wenn jede Gemeinde, deren Kreis-oder Landesstraße einen Radweg bekommt, anschließend die Straße zur weiteren Unterhaltung geschenkt bekommt?

Die Elbuferstraße (K 63) hat überörtliche Bedeutung, sie ist eine wichtige Ost-West-Verbindung im Kreis. Also hat sie Kreisstraße zu bleiben und ist vom Kreis zu unterhalten. Der Kreis, an den Geesthacht auch in diesem Jahr wieder knapp 11 Mio. EUR Kreisumlage zahlt, sollte endlich den Radweg ohne wenn und aber bauen.“ so Marion Schumacher (SPD-Kreistagsabgeordnete aus Geesthacht). Im städtischen Finanzausschuss hatte die Verwaltung vor wenigen Wochen berichtet, dass schon die vom Land bereit gestellten Unterhaltungsmittel für die Landesstraßen hinten und vorne nicht reichen. Da kommt die Übernahme einer neuen Straße aus Sicht der SPD Geesthacht nicht in Betracht.

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SPD begrüßt nächsten Schritt auf dem Weg zur Ortsumgehung!

Mit den jetzt vorgelegten Plänen für die Geesthachter Ortsumgehung hat sich der SPD-Vorstand befasst. „Wir begrüßen, dass die Umsetzung mit der Auslegung der Pläne eine nächste Stufe erreicht und ein Planfeststellungsbeschluss absehbar ist. Es geht endlich voran mit der Ortsumgehung. Eine Entlastung für unsere lärmgeplagten Bürger und Bürgerinnen ist in Sicht, wenn es auch noch einige Jahre dauern wird.“ So Petra Burmeister, SPD-Vorsitzende und Mitglied im Planungs- und Verkehrsausschuss. „Uns ist bewusst, dass jede Straßenplanung – erst recht am Geesthang – ein großer Eingriff in Natur und Landschaft darstellt.

Wir stehen dazu, dass in der Abwägung die Entlastung unserer Stadt vom Durchgangsverkehr, insbesondere auch vom LKW-Verkehr, notwendig ist und diesen Eingriff rechtfertigt.

Der von den GRÜNEN geforderte Durchstich am Fahrendorfer Weg wäre um keinen Deut besser, er würde uns allerdings bei der Realisierung um Jahrzehnte zurückwerfen. Dies ist eine Schimäre, die nett klingt, aber nichts bringt. Dass sich mit Herrn Peters ein Landtagsabgeordneter der Regierungskoalition vor den Verhinderungskarren der Geesthachter Grünen spannen lässt und sich gegen eine Planung der Landesregierung ausspricht, verwundert uns sehr.“ Auch die Bahnanbindung an Hamburg bleibt ein vorrangiges Ziel der SPD. Ortsumgehung und Bahnanbindung schließen sich nicht aus, sie ergänzen sich, wie in vielen Orten zu sehen ist.

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