Entwicklung auf dem Energiemarkt – Auswirkungen vor Ort

v.l.n.r.: Leon Haralambous, Dr. Nina Scheer, Markus Prang, Olaf Schulze, Katrin Fischer

Gut 50 Gäste informierten sich gestern auf einer SPD-Veranstaltung über die Auswirkungen der Energiekrise in Geesthacht. Moderiert von Katrin Fischer (SPD-Co-Vorsitzende) und Leon Haralambous (Juso-Vorsitzender) berichtete zunächst Geesthachts Bürgermeister Olaf Schulze über Energiesparinitiativen der Stadt. „Auch bei uns wird es dunkler werden. Öffentliche Gebäude werden nachts nicht mehr angestrahlt. Zu sehen ist dies bereits bei der Hafenbrücke, hier leuchtet nur noch der Weg. Aus Sicherheitsgründen bleiben unsere Straßenlaternen und Wegbeleuchtungen nachts weiterhin angeschaltet. Wir verkürzen die Dauer morgens und abends jeweils um 15 Minuten.“ Da bereits in großem Umfang auf LED-Beleuchtung umgestellt wurde, sind die technischen Einsparpotentiale weitgehend ausgereizt. Für die Sporthallen werden Temperaturabsenkungen auf 15 Grad geprüft. „Dazu sind wir aktuell im Gespräch mit den Sportvereinen und den Schulen,“ so Geesthachts Bürgermeister. Gleichzeitig laufen technische Maßnahmen wie der hydraulische Abgleich bei den großen Heizsystemen. Für 2023 rechnet Olaf Schulze mit städtischen Mehrausgaben von mindestens 1,5 Mio. EUR durch Preissteigerungen.

Wie es für den einzelnen Verbraucher weiter geht, dazu äußerte sich Stadtwerke-Chef Markus Prang. Ab Januar 2023 rechnet er für Stadtwerke-Kunden mit Preisen von rd. 20 Cent/kWh für private Gaskunden und mit rd. 50 Cent/kWh beim Strom.

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Mobile Buswartehäuschen!

Mehr Komfort auch bei provisorischen Bushaltestellen – das möchte die Geesthachter SPD erreichen. Immer mehr Bushaltestellen werden barrierefrei umgebaut. Im Zuge von Straßensanierungen und Umleitungen gibt es zeitweise neue Haltestellen. Ein aktuelles Beispiel sind die Bedarfshaltestellen aufgrund der Elbbrückensperrung. Viele dieser Tiefbauarbeiten werden im Herbst und beginnenden Winter ausgeführt, wenn das Wetter schon schlechter ist. So war es zum Beispiel beim Umbau der Bushaltestellen an der Hansastraße. Die Fahrgäste mussten viele Woche ohne Sitzgelegenheit und Unterstand auskommen, sie standen häufig im Regen. Für ältere Fahrgäste gab es keine Sitzmöglichkeit.  Hier möchten wir uns dafür einsetzen, dass in solchen Fällen zukünftig mobile Haltestellenhäuschen aufgestellt werden. Einbringen wird den SPD-Antrag für mobile Wartehäuschen unser ÖPNV-Experte und Bauausschussmitglied Leon Haralambous (SPD) am 24.08. „Ich fahre selbst viel Bus. Hier können wir und auch der HVV noch besser werden. Wir möchten die Verwaltung bitten, die Rahmenbedingungen für das Aufstellen von mobilen Wartehäuschen so rechtzeitig zu prüfen, dass wir zu den Haushaltsberatungen Geld bereitstellen können.“  Andere Städte haben mobile Wartehäuschen.

Der SPD-Antrag im Wortlaut:

Mobile (Bus) Wartehäuschen:

Die Verwaltung wird beauftragt, rechtzeitig vor den Haushaltsberatungen im Finanzausschuss (November) über die Möglichkeiten (incl. finanziellem Rahmen) für die Beschaffung und Aufstellung von mobilen Wartehäuschen incl. Sitzbänken zu berichten.

Begründung:

Im Zuge von Straßensanierungen, des barrierefreien Umbaus von Bushaltestellen und von Umleitungen aufgrund anderer Tiefbaumaßnahmen kommt es auch zu Haltestellenverlegungen oder der Einrichtung von Bedarfshaltestellen (siehe aktuell Elbbrückensperrung).

Erfahrungsgemäß werden diese Tiefbauarbeiten eher im Herbst/beginnenden Winter ausgeführt, teilweise gibt es auch Bauverzögerungen.  So war es zum Beispiel beim Umbau der Bushaltestellen an der Hansastraße. Die Fahrgäste mussten viele Woche ohne Sitzgelegenheit und Unterstand auskommen, sie standen häufig im Regen. Für ältere Fahrgäste gab es keine Sitzmöglichkeit. 
Auch die Haltestellen im Zuge der aktuellen Elbbrückensperrung sind ohne Sitzgelegenheit und Unterstand eingerichtet worden.
Da es sich nicht um Einzelfälle handelt, schlägt die SPD-Fraktion vor, einige mobile Wartehäuschen anzuschaffen bzw. ggf. beim HVV anzufordern.  Andere (kleinere) Verkehrsverbünde verfahren so, dass sie mobile Wartehäuschen errichten.