Katzberg: SPD – Verantwortungsvoll handeln

Die SPD hält an der unter den Fraktionen vereinbarten Vertraulichkeit über die laufenden Verkaufsverhandlungen fest. Die CDU gefährdet massiv die Vermögensinteressen der Stadt durch das Ausplaudern von Verhandlungsdetails.

Die SPD hat weiterhin großes Vertrauen in die Verhandlungsführung der Geesthachter Verwaltungsspitze.

„Dieses Vertrauen ist gerechtfertigt. Es werden zielstrebig die Möglichkeiten ausgelotet, das Seniorenheim Katzberg in verantwortungsvolle neue Hände zu geben. Die Ergebnisse dieser Gespräche wollen wir abwarten. Am Ende gilt es, das verhandelte Paket und mögliche Alternativen zu bewerten und zu entscheiden. Dafür nehmen wir uns die nötige Zeit.“ skizziert der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende und Sozialausschussvorsitzende Hartmuth Döpke die SPD-Position.

„Die SPD strebt nach wie vor eine Lösung an, die für die Beschäftigten und für die Bewohner und Bewohnerinnen eine Perspektive in einer wettbewerbsfähigen Einrichtung ermöglicht. Dafür sollen alle Optionen ausgelotet werden. Erst, wenn alle Fakten auf dem Tisch liegen, kann über die verschiedenen Möglichkeiten entschieden werden.“ äußert der Finanzausschussvorsitzende Jan-Mathias Koller (SPD).

„Wer wie die CDU 400.000,- EUR für Beratung zum Fenster herausgeworfen hat und „auf Teufel komm raus“ privatisieren wollte, sollte jetzt die nötige Geduld aufbringen. Schließlich war die CDU dafür verantwortlich, dass über zwei Jahre mit einem völlig ungeeigneten Kaufinteressenten verhandelt wurde.“

„Die CDU nimmt eine Schädigung des städtischen Seniorenheims und der laufenden Verhandlungen billigend in Kauf. Ihr fehlt es in jeder Hinsicht an Verantwortungsbewusstsein und Verlässlichkeit. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man meinen, das Ziel der CDU sei es, das städtische Altersheim sturmreif zu schießen und andere finanzielle Interessen als die der Stadt zu vertreten. Erst konnte es der CDU nicht schnell genug mit dem Verkauf gehen. Jetzt kann es nicht schnell genug mit der Entlassung von 80 Beschäftigten und dem Herauskomplementieren von rund 100 Bewohnern und Bewohnerinnen gehen. Ein städtisches Seniorenheim ist keine parteipolitische Manövriermasse. Erneut rückt der CDU-Fraktionschef von Absprachen ab und beweist, dass er kein zuverlässiger Partner ist und munter nach dem Motto handelt – „was schert mich mein Geschwätz von gestern.“ so Petra Burmeister, SPD-Pressesprecher und für die SPD im Finanzausschuss.