SPD: Grünes Licht für Ansiedlung eines radiologischen Unternehmen!

Krankenhaus, Ausrüstung, Medizin, Patienten

Nach intensiver Beratung hat sich die Geesthachter SPD-Fraktion für die Ansiedlung einer modernen radiologischen Praxis im neuen Gewerbegebiet ausgesprochen.
Folgende Vorteile sieht die SPD:

  • Es werden ca. 20 hochwertige Arbeitsplätze geschaffen.
  • Zusätzliche Untersuchungskapazitäten verkürzen bisher lange Warte- und Fahrzeiten für zahlreiche radiologische Untersuchungen.
  • Nennenswerte Gewerbesteuereinnahmen sind zu erwarten.
  • Der Gesundheitsstandort Geesthacht wird gestärkt.

Die Ansiedlung ist im Rahmen des gültigen B-Plan rechtlich zulässig. „Wir entscheiden in Geesthacht nicht über die bundesdeutsche Gesundheitspolitik. Wir hatten zu entscheiden, ob wir uns eine Radiologie in Geesthacht mit ihren Vorteilen vorstellen können und es dafür ein Grundstücksangebot des Kreises geben soll. Oder ob die Radiologie wenige Kilometer entfernt ohne Vorteile wie Gewerbesteuereinnahmen entsteht. Als Geesthachter SPD haben wir uns entschieden, dem Investor den Standort Geesthacht anzubieten. Es ist Aufgabe des Investors, seine Radiologie wirtschaftlich zu betreiben. Und das geht nach Auskunft aller eingeladenen Experten nur, wenn auch Kassenpatienten behandelt werden. Leider blieb dieser wichtige Hinweis bei den Nein-Sagern ungehört.“ So Petra Burmeister, SPD-Fraktionsvorsitzende.

Zur Kontroverse über die Einladung von Experten stellt die SPD fest: Wer Konkurrenten als neutrale Experten Konkurrenten anhören, nur einseitig informieren möchte und von Absprachen abweicht, muss sich nicht wundern, wenn dies abgelehnt wird. Die SPD würde einen Geesthachter Klempner oder Bäcker als neutralen Experten befragen, wenn sich ein weiterer Klempner oder Bäcker in Geesthacht ansiedeln möchte.
Die Grünen haben sich als schlechte Verlierer erwiesen: Zuerst beklagten sie eine fehlende rechtliche Grundlage, dann sollte die Radiologie in die Innenstadt und zum Schluss muss die Bundespolitik herhalten mit Polemik gegen die SPD.