Ein Team, ein Ziel:

Für Geesthacht!

Mit den Stimmen von CDU, GRÜNE, FDP, Sven Minge und Linke hat der Finanzausschuss in seiner Sitzung am 20. August gegen die Stimmen von SPD und BfG entschieden, auf rd. 100.000,- EUR beantragte Fördermittel zu verzichten und eine teurere Sanierungsvariante für das Sportlerheim am Düneberger Sportplatz umzusetzen. Insgesamt werden damit vorauss. rd. 123.000,- EUR mehr als nötig ausgegeben.

CDU, GRÜNE, FDP, Pro Geesthacht  und Linke verschleudern städtische Steuergelder.

"Es ist unfassbar. Der städtische Haushalt ist strukturell defizitär. Die Ratsversammlung hat die Verwaltung aufgefordert worden, Förderanträge zu stellen, um Projekte besser finanzieren zu können. Und jetzt werfen CDU, GRÜNE, FDP plus Sven Minge Steuergelder zum Fenster raus und verzichten auf Fördergelder. Mit einem Federstrich wird ein Zuschussantrag über 100.000,- EUR in den Papierkorb versenkt, um einige Monate früher mit einer Baumaßnahme beginnen zu können. Das ist unverantwortlich.“ so Petra Burmeister, für die SPD im Finanzausschuss. Auch der Vorsitzende des Finanzausschusses, Jan-Mathias Koller (SPD) zeigte wenig Verständnis für die Starrköpfigkeit  der Jamaika-Koalitionäre. „Die Verwaltung  hat genau das getan, was wir in unseren Haushaltsreden immer von ihr einfordern – uns vorzuschlagen, wo Geld gespart werden kann.

Jetzt gab es einen konkreten Sparvorschlag ohne Abstriche an der energetischen Bilanz. Und was passiert – die politische Mehrheit folgt dem nicht und sie riskiert durch einen zu frühen Baubeginn sehenden Auges Fördermittel – insgesamt 123.000,- EUR minus für die Stadtkasse. Mehr Blamage für die Politik geht kaum.“

Die Verwaltung hatte vorgeschlagen, statt der ursprünglich zur Verbesserung der energetischen Situation geplanten Fassadenummantelung eine Fotovoltaikanlage zu installieren. Diese Variante würde zu einer deutlich höheren  CO₂-Reduzierung und geringeren Betriebskosten für den DSV als Mieter führen. Zudem wären die Investitionskosten um rd.  100.000 EUR geringer. Zeitliche Verzögerungen durch die Umplanung entstehen nicht. Obwohl alle Fragen zu der Fotovoltaik-Anlage von der Verwaltung und eingeladenen Energieexperten zufriedenstellend beantwortet wurden, beharrten insbesondere  CDU, GRÜNE und FDP auf die teure „Fassadenlösung“.  Und damit nicht genug:  Sie beschlossen auch, die Entscheidung zu den beantragten Fördermittel (100.000,-) nicht abzuwarten, sondern die Verwaltung anzuweisen, mit der Sanierungsmaßnahme sofort zu beginnen und damit die Förderung zu riskieren.„

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