Ein Team, ein Ziel:

Für Geesthacht!

In großer Einmütigkeit hat gestern der Ausschuss für Stadt- und Verkehrsplanung die Stellungnahme der Stadt Geesthacht zur Ortsumgehung beschlossen. SPD, GRÜNE, FDP und CDU brachten zusätzliche Punkte ein, wie z.B. die Verwendung von Flüsterasphalt (CDU) oder eine andere Einfädelung aus Richtung Niedersachsen (FDP, SPD, CDU).

Einmütigkeit herrschte auch, dass der Lärmschutz in Grünhof erweitert werden muss.

„Dieses wichtige Thema hatte die Stadtverwaltung in ihrem Stellungnahme-Entwurf bereits aufgegriffen. So wird die Weiterführung des Lärmschutzes in Grünhof bis zum Steinberg gefordert. Diese Forderung haben wir am 22.10. im Ausschuss aus politischer Sicht kräftig unterstützt.“ So Jörg Zimmer, Ratsmitglied der SPD aus Grünhof-Tesperhude. Aus Sicht der SPD bedarf es dabei  politischer Unterstützung in Kiel und Berlin, um mit dieser Forderung erfolgreich sein zu können. In verschiedenen Gesprächen haben sich die SPD-Vertreter zudem in den letzten Wochen auch um die Einbeziehung der Interessen von Umlandgemeinden gekümmert.

Die SPD konnte im Ausschuss mit ihrem Vorschlag, in der Stellungnahme der Stadt Geesthacht Einwendungen bzw. Vorschläge der Umlandgemeinden Hamwarde, Worth und Wiershop aufzugreifen, auch die anderen Fraktionen überzeugen. Nach einem eindrucksvollen Plädoyer gab es zustimmendes Klopfen für Fiete Richard, den Bürgermeister aus Hamwarde.

Im einzelnen hatte die SPD u.a. folgende Ergänzungen angeregt:

Knotenpunkt 1.1/1.2 Escheburg - (A 25, B 404):
Die SPD befürchtet, dass die vorgeschlagene „beampelte“ Anbindung/Abführung des Verkehrs von Süden (NI, Elbmarsch) nicht ausreichen wird, um den  notwendigen Verkehrsabfluss in Spitzenzeiten zu gewährleisten und es damit zu Staus  und Ausweichverkehren innerhalb Geesthachts kommt.  Ausweich- oder Schleichverkehre (Abfahrt Schleuse) würden den innerstädtischen Verkehrsraum belasten und das mit der OU angestrebte Ziel konterkarieren.  Die SPD bittet daher, in die Stellungnahme der Stadt die Überprüfung der Anbindungslösung (Ampel) aufzunehmen.

Fledermaustunnel/-querungen -generell:
Die SPD schlägt vor, zur Erreichung verbesserter Wegeverbindungen die vorgesehenen Fledermaustunnel/-querungen  so auszulegen, dass sie auch als Rad- und Fußwege zur Querung  auch durch Menschen genutzt werden können (z.B. Anhebung der lichten Höhe).

Unmittelbare Anbindung der Abfallwirtschaft Buhck/Rappenberg an die OU:  
Aus Sicht der SPD sollte  im Bereich Grünhof eine weitere Anschlussstelle geschaffen werden, um u.a. einen sachgerechten Abtransport im Zuge des Rückbaus für das Kernkraftwerk Krümmel zu gewährleisten.

 

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