Ein Team, ein Ziel:

Für Geesthacht!

Applaus und viel Zuspruch gab es für Nina Scheer am 29.10. auf dem gut besuchten Diskussionsabend der Geesthachter SPD zum Ausgang des  SPD-Mitgliederentscheids für den SPD-Bundesvorsitz. Nina Scheer hatte zusammen mit dem SPD-Gesundheitsexperten Prof. Karl Lauterbach als Duo für den SPD-Bundesvorsitz kandidiert. Beide kamen als Vierte von insgesamt sechs Duos ins Ziel.

„Die Stichwahl um den Parteivorsitz haben Nina und Karl leider verfehlt, sie haben dennoch ein respektables Ergebnis erzielt.

Immerhin konnten sie den stellvertretenden SPD-Bundesvorsitzenden Ralf Stegner hinter sich lassen. Und was noch wichtiger ist: Mit der Kandidatur von Nina Scheer haben die Themen Energiewende und Klimaschutz für die SPD bundesweit ein Gesicht bekommen. Die SPD hat durchaus Experten und Expertinnen für die wichtigen Herausforderungen unserer Zeit. Karl Lauterbach steht für eine Bürgerversicherung in der Gesundheitspolitik, Nina Scheer für die Energiewende.“ begrüßte die SPD-Vorsitzende Petra Burmeister am Dienstagabend Nina Scheer vor 40 Gästen.

Nina Scheer ging in ihrem Beitrag auf die 23 Regionalkonferenzen ein, die durchweg gut besucht wurden und trotz des engen Zeitregimes auch kontroverse Diskussionsbeiträge zuließen. Als Erfolg wertete die SPD-Bundestagsabgeordnete, dass die Themen Klimawandel und der Klimaschutz im Laufe der Vorstellungsrunden an Bedeutung gewonnen haben.

Als einziges Duo hatten sie und Karl Lauterbach von Anfang  Position für den Ausstieg der SPD aus der Großen Koalition bezogen. Sie wollten darüber – wie bei dem Eintritt in die GroKo - die SPD-Mitglieder entscheiden lassen.  Über die aktuelle Situation der SPD und das Ergebnis des Mitgliederentscheids entspann sich eine lebhafte Diskussion. Diskutiert wurden die Wahlempfehlung  der Bundesjusos – allerdings ohne Zustimmung der Hamburger und Schleswig-Holsteiner Jusos -, die Rolle der Frauen in den Duos, das Ergebnis der Wahlen in Thüringen und Lehren aus dem schlechten Abschneiden der SPD sowie der Umgang mit der AfD.  Alles in allem eine muntere Debatte, die zeigte, dass die SPD vor Ort lebt.

Gefragt nach einer Wahlempfehlung für die Stichwahl – es kandidieren noch die Duos Olaf Scholz/Klara Gleywitz sowie Norbert Walter-Borjans/Saskia Esken  - verwies Nina Scheer auf das Primat des Votums der  Mitglieder. Eine Wahlempfehlung wollte sie daher nicht aussprechen.

Bei der zweiten Abstimmung für den Parteivorsitz können die SPD-Mitglieder vom 19. bis 29. November über die zukünftige Ausrichtung ihrer Partei und die Führung entscheiden.

 

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